Streckenverlauf

Donauwörth - Augsburg - Landsberg - Füssen - Lermoos - Imst - Nauders - Reschenpass - Meran - Bozen - Trient - Verona - Venedig oder Ostiglia

Das Fahrrad vermittelt die notwendige Ruhe um die Attraktionen und die Natur so richtig genießen zu können und nimmt sich Zeit zur Betrachtung und Besichtigung von Land und Leuten, Dörfern und Städten, Burgen und Schlössern und hält an, wo es einem gefällt.

Radfahren auf historischen Pfaden

Die Radroute beginnt im deutschen Donauwörth und geht dann über Augsburg (die antike Augusta Vindelicum) bis nach Schongau und Füssen. Diese Strecke ist sehr ausführlich beschildert. In Österreich setzt sie nach Reutte in Tirol fort, von wo es zum Fernpass hochgeht. In diesem Teil des Weges kann man den bequemen Shuttleservice für Fahrradfahrer und ihre Räder benutzen. Den gleichen HuckepackService von www.bikeshuttle.at findet man auch am Reschenpass, der (zusammen mit dem Fernpass) die schwierigste bzw. anstrengendste Strecke der Via Claudia Augusta ist. Unsere Römerstrasse geht weiter nach Imst, sie erreicht Landeck, wo man das dortige Schloss besichtigen kann. Schloss Landeck ist heute ein vielbesuchter Treffpunkt für kulturelle Events. Wir fahren weiter nach Altfinstermünz, Nauders Übernachtungsmöglichkeit im Gästehaus AMONTANARA Morgens dann vom Frühstücksbuffet frisch gestärkt den Reschenpass hoch. Wenn man über Reschen und Graun ins Vinschgau radelt, kann man den Reschensee bewundern, aus dem ein Kirchturm ragt. Das Denkmal wurde unter den Schutz der bildenden Kunst gestellt und ist zum Symbol der Region rund um den Reschenpass geworden.

Man radelt weiter nach Burgeis, Mals, Schluderns, Laas, Schlanders, Latsch, Naturns und Töll, und erreicht dann Rabland/PartschinsAlgund und Meran. Infos unter www.radwegvinschgau.org. Im Vinschgau kann man einen Teil der Strecke mit der berühmten und bequemen Vinschgerbahn fahren, die einen malerischen Ausblick auf die Äpfelplantagen ermöglicht.

Von Meran aus geht die Via Claudia Augusta weiter nach Lana, Terlan und Bozen, abwärts der Etsch entlang bis nach Trient. In Trient zweigt sich die Via Claudia Augusta. Ein Teil geht Richtung Verona-Mantua-Ostiglia, der andere Richtung Venedig.

Von Trient nach Verona erhält der Fahrradweg den Namen “Weg der Sonnen”. Ein Abstecher an den Gardasee ist ist empfehlenswert. Vor der Stadt von Romeo und Julia verläuft der Weg Richtung Mantua und Ostiglia, wo dieser Teil der Via Claudia Augusta endet. Für Infos über Rückfahrten von Verona, Affi, Rovereto, dem Gardasee (Riva, Torbole..), Trento, Bozen aus mit dem dem Radrückholbus von Mai bis Oktober unter www.bikeshuttle.at.

Um auf den ursprünglichen Weg bei Trient zu bleiben, muss man in Primolano die alte Straße nach Feltre nehmen. Besonders eindrucksvoll in dieser Stadt der Provinz Belluno, sind die berühmten „scalette”, ein Kieseltreppchen, das zum Vittorio Emanuele Platz führt. Hier in Feltre, in dem Theater La Sena, ließ der berühmte italienische Komödiendichter und Librettist aus dem 16. Jhdt. Carlo Goldoni, seine ersten Komödien „La cantautrice” (Die Liedermacherin) und „Il buon padre” (Der gute Vater) aufführen.

Der Fahrradweg der Valsugana verläuft weiter Richtung Bassano del Grappa. Um von Feltre aus weiter auf der Via Claudia Augusta zu bleiben, muss man Richtung Treviso fahren. Diese Strecke ist jedoch nicht sehr gut gekennzeichnet. Im Gegenzug kann man die wunderschöne Landschaft entlang dem Fluss Silo bewundern. Bei Treviso nimmt man dann den Fahrradweg Richtung Quarto d’Altino, Mestre und dann Venedig unser Endziel.

Geübte Radfahrer können auch auf MTB-Strecken und Trails abweichen, um Kondition zu tanken. Den Radler erwartet eine unvergessliche Mischung aus Landschaften, regen Städtchen, beschaulichen Dörfern, hunderten Zeugnissen wechselvoller Geschichte und von ihr geprägter Kulturen.